Was ist die Vision der Regiogemeinde?

Eine Gemeinde die Gott liebt, die Menschen liebt und die das neue Leben in Christus liebt: „Loving God, loving people, loving life!“

Sind wir beim Ziel angekommen? 

Es gibt zum Ende 2015 viele Gründe zur Freude und Danbarkeit und gleichzeitig gibt es noch Luft nach oben. Deshalb bleiben vier Schwerpunkte für die Weiterentwicklung der Regiogemeinde im neuen Jahr von zentraler Bedeutung. Sie geben nach wie vor den Regio-Kurs an! Kennst du sie noch?

1. Die Hauptsache ist, dass die Hauptsache Hauptsache bleibt

14CA907B-1A6C-45A6-80E9-85F033F276E2Zu Weihnachten feiern wir Jesus. Das ist Kern der Sache. In der Familie müssen wir jedoch in der Praxis immer ein wenig gegensteuern, damit die Geschenke, die traditionellen Familienabläufe oder sogar die Verwandtschaft und Familie selbst nicht zur Hauptsache werden. In der Gemeinde feiern wir Jesus nicht nur einmal im Jahr, sondern durchgehend und, sowie in der Familie zu Weihnachten, gehört es ganz natürlich zur Regiogemeinde der Zukunft, in allen Bereichen des Gemeindealltags eine “Familienkultur” auszuleben, die kontinuierlich, natürlich und fröhlich bemüht ist, dort hinzusteuern, wo Jesus selbst die Hauptsache ist. Anders gesagt: In der Regiogemeinde der Zukunft prägt Jesus und sein Auftrag – unser Kernauftrag  – bewusst alles, was wir machen. Kernauftrag ist es, das Reich Gottes zu den Menschen zu bringen, und diejenigen, die die frohe Botschaft annehmen, in die Reife der Nachfolge Christi führen.

2. Jesus feiern, feiern wie Jesus

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Einmal phantasievoll betrachtet: Jesus kommt Weihnachten zu dir nach Hause, um mit euch zu feiern. Wie feierte Jesus? Ähnlich wie wir: Möglichst beim Essen und Trinken in herzlicher Gemeinschaft mit anderen. Bloss wo feiert Jesus? Er ist nicht zu Hause zuhause, Er ist draussen zuhause! Er ist unter den Menschen zuhause, die im Ebenbild Seines Vaters durch Ihn selbst geschaffen wurden, die jedoch in gebrochener Beziehung zu Gott in einer gebrochenen Welt unter dem riesigen Lügengebilde eines geistlichen Feindes leiden. Wie Jesus selbst, ist die Regiogemeinde der Zukunft mit Freude draussen, in der Spannung zwischen Staunen und Ablehnung, als Licht in der Finsternis. Seine Gemeinde ist die Hoffnung dieser Welt!

3. Fünf Geschenke

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Was hätte Jesus zu Weihnachten geschenkt? Persönliches? Geschätztes? Freudiges? Wir brauchen hier die Phantasie nicht einmal anzustrengen: Er hat der Regiogemeinde ein persönliches, geschätztes, freudiges Geschenk gemacht: Wolfie, den Lehrer! (Eph. 4,11-13). Über dieses Geschenk freuen wir uns zurecht, schätzen Gottes Segen, und setzen Wolfie eifrig ein, dem Kernauftrag nachzujagen. Wir freuen uns vielleicht so sehr über das Geschenk, dass die weiteren 4 prächtigen Pakete, die Jesus mitgebracht hat und die zur Umsetzung unseres Kernauftrag absolut gleichwertig und notwendig sind, wenig beachtet unterm Weihnachtsbaum bleiben. Die Regiogemeinde der Zukunft hat die Geschenke der Apostel, Propheten, Evangelisten und Pastoren ausgepackt, ins Herz geschlossen, und setzt sie genauso eifrig im Kernauftrag wie das Geschenk des Lehrers ein.

4. Familie geht vor

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Ob Gans, Pute oder Fondue Chinoise – das Weihnachtsessen ist zu Weihnachten ein berechtigtes Highlight: Die Familie kommt zusammen. Wie bei keinem anderen Fest gilt es zu Weihnachten “nach Hause” zu fahren, zur (nicht immer einfachen aber doch) einmaligen Gemeinschaft der eigenen Familie. Je nach Begabung kann die Zubereitung des Weihnachtsessens entweder Segen oder Fluch darstellen: Planung, Einkaufen, Vorbereitung, Koordination, Timing: Perfekte Organisation ist wesentlich. Und dennoch: Wer sich über die verspätete Yorkshire-Pudding-Mischung des Souschefs mittendrin so aufregt, dass die Familienbeziehung beim Essen darunter leidet, hat den Sinn der Sache nicht richtig verinnerlicht. Eine hochwertige Zubereitung fördert wesentlich das Weihnachtsessen, die Familienbeziehungen selbst haben jedoch die zentrale Bedeutung. In der Regiogemeinde der Zukunft sind hochwertige organisatorische Abläufe wesentlich, aber noch wichtiger sind die Menschen selbst und die Familienbeziehungen untereinander.

Zum Ende 2015

Als Kernteam sind wir Gott sehr dankbar für die Schritte, die er uns allen in 2015 geführt hat. Gerade mit Bezug zum 3. Visions-Bild der fünf Geschenke, sehen wir in der wachsenden Beziehung zu Simon Holley und der Gemeinde in Bedford (UK), sowie zu Stefan Vatter in Kempten, einen Segen Gottes mit großem Potential für die weitere Gemeindeentwicklung. Wir beten dafür, dass Gott uns in 2016 ebenso Türen zur Verwirklichung das  2. Visions-Bild, “Draussen unterwegs” schenkt.

Spannende Zeiten!

Wir sind sehr froh, dass du dabei bist und möchten dir herzlich für deine Hingabe und Mitgestaltung in diesem Jahr danken.

Nun wünschen wir uns einen tollen Heiligabend-Gottesdienst, Gnade und Frieden für die Weihnachtszeit, und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Herzliche Grüße
im Namen vom Kernteam,
Stuart

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